TRÜFFELBUCHE

Die Bezeichnung Rot-Buche ist eigentlich irreführend, denn das Holz ist nur leicht rötlich schimmernd. Ein tieferer Rotton entsteht durch das sogenannte Dämpfen. Dabei wird dem Holz die starke Neigung zum Verwerfen und zur Rissbildung genommen.

Trüffelbuche stabilisiert BU1
Furniere der Trüffelbuche sind aus Hölzern gewonnen, die zuvor mit diversen Pilzen veredelt worden sind. Die Holzspezialisten von Mehling & Wiesmann erzeugen Verfärbungen im Holz durch gezielte Pilzmodifikationen und färben so auf die umweltverträglichste Art und Weise das Naturprodukt ein. Zugleich sind die strukturstarken und marmorähnlichen Hölzer ein gefragter, lebendiger und authentischer Kontrast zu anderen Materialien.

30,00 €*
Trüffelbuche stabilisiert BU2
Furniere der Trüffelbuche sind aus Hölzern gewonnen, die zuvor mit diversen Pilzen veredelt worden sind. Die Holzspezialisten von Mehling & Wiesmann erzeugen Verfärbungen im Holz durch gezielte Pilzmodifikationen und färben so auf die umweltverträglichste Art und Weise das Naturprodukt ein. Zugleich sind die strukturstarken und marmorähnlichen Hölzer ein gefragter, lebendiger und authentischer Kontrast zu anderen Materialien.

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Eigenschaften von Buchenholz

Das Holz ist feinporig und meist gleichmäßig gemasert, lässt sich gut hobeln und drechseln. Die Buche zählt zu den Reifholz­bäumen, hat also einen farblich homogenen Aufbau über den gesamten Stammquerschnitt. Sie zählt allerdings zu den Bäumen mit einer fakultativen Bildung eines Farbkerns. Dieser wird als Rotkern bezeichnet. Der Rotkern tritt mit zunehmendem Alter und mit größerem Durchmesser des Baumes häufiger auf. Das rotkernige Holz der Buche erzielt geringere Preise als weißes Holz. Diese sogenannte Kernbuche wird mittlerweile jedoch in der individuellen Möbelherstellung immer häufiger nachgefragt. Aufgrund der großen Härte, nach Brinell 34 N/mm², wird es auch häufig als Parkett verwendet. Die Biegefestigkeit ist hoch, doch im gedämpften Zustand ist das Holz biegsam und zudem sehr plastisch, was direkt mit der kurzen Holzfaserlänge zusammenhängt. Aus diesem Grund werden gebogene Formteile aus dem Holz gefertigt, zum Beispiel Sitzmöbel mit anatomisch geschwungenen Elementen. Michael Thonet erfand 1830 ein Verfahren zum Biegen von Buchenholz und stellte damit seine mittlerweile weltberühmten Thonet-Stühle her.

Wo kommt die Buche her?

In Deutschland nimmt die Rotbuche mit 1,68 Millionen Hektar 15,4 Prozent der gesamten Waldfläche ein. Sie ist damit die häufigste Laubbaumart in den deutschen Wäldern. Die größten deutschen Buchenwaldflächen finden sich mit 338.000 Hektar (13,6 Prozent der Landeswaldfläche) in Bayern, mit 284.000 Hektar (21,5 Prozent der Landeswaldfläche) in Baden-Württemberg und mit 255.000 Hektar (30,1 Prozent der Landeswaldfläche) in Hessen. Zwischen 2002 und 2012 hat die Buchenfläche in Deutschland um 102.000 Hektar zugenommen. Der durchschnittliche Zuwachs der Rotbuche beträgt in Deutschland 10,3 Vorratsfestmeter pro Hektar und Jahr.[11] Auch in Österreich ist die Rotbuche die häufigste Laubbaumart. Mit 326 Millionen Bäumen stellt sie rund 10 % aller Bäume und fast die Hälfte aller Laubbäume.[12]